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World League of Chess Tournaments > RESULTS BERLIN >Moscow - Berlin: 9,5.8,5.Date: 22/11/20071st rounde: Von Dagobert Kohlmeyer Und wieder kommt es in diesen Tagen in unserer Hauptstadt zu einer Begegnung des deutsch-russischen Schachnachwuchses. Nachdem im Mai eine Delegation aus dem sibirischen Tomsk in Berlin war, ist jetzt eine Gruppe Moskauer Schüler zu Gast. Die Idee hatte Igor Glek. Der russische Großmeister mit Wohnsitz in Deutschland fand in seiner Heimat Verbündete, organisierte die Reise und erhielt auch Unterstützung durch den Berliner Schachverband. Bettina Bensch, die gute Seele für den Schachnachwuchs beim BSV und erfahrene Schiedsrichterin, organisierte mit der Schule am Heidekampraben die Spielstätte und stellte das Berliner Team auf. Am Dienstagabend reisten die russischen Gäste an und bezogen Quartier im noblen Radisson SAS in der Karl-Liebknecht-Straße. Ihre Eltern können sich das leisten, sie legen Wert auf eine gediegene Ausbildung der Schützlinge, wozu Schachspielen und Reisen gehört. Viele der zehn bis 14-jährigen Gäste aus Moskau sprechen schon fließend Englisch. Gedacht ist laut Igor Glek an eine ganze Grand-Prix-Serie für junge Schachamateure (Warum sollen nur die Profis solche Turniere spielen?) in Metropolen wie Rom, Paris, London etc. Berlin macht dabei den Anfang. Mittwochvormittag dann in Treptow. Igor Glek hält eine Lektion, wobei er seine Lieblingspartie, die Begegnung Torre – Lasker aus dem Jahre 1925 vorführt. Die Schacheleven freuen sich über das schöne Beispiel einer Zwickmühle. Glek zeigt auch sein eigenes Spiel gegen Nigel Short aus dem Jahre 1996, wo er den englischen Großmeister als Schwarzer in einem Franzosen demontierte. Nach dem eher spartanischen Mittagessen in der Schule geht es wieder an die Bretter, der offizielle Wettkampf steht an. Es werden je zwei Schnellpartien mit vertauschten Farben gespielt. Das russische Team erscheint in einheitlichen Trikots, die Jungen in blau, die Mädchen in Rot. Die Berliner Mannschaft setzt sich vorwiegend aus Mitgliedern des Treptower SV zusammen. Mit der zehnjährigen Vanessa Conrad vertritt eine Spielerin Grün-Weiß Baumschulenweg. Gespielt wird an neun Brettern, und der Kampf geht ganz knapp aus. In der Hinrunde gewinnen die Moskauer 5:4, in der Rückrunde gibt es ein 4,5:4,5. Also haben die Gäste am Ende mit 9,5:8,5 knapp die Nase vorn. Wichtiger als das Resultat, darüber sind sich alle einig, sind die freundschaftlichen Kontakte, die die Schüler durch das Schach geknüpft haben. In den nächsten Tagen werden sich die Moskauer Gäste unsere Hauptstadt ansehen und noch weiter mit dem königlichen Spiel beschäftigen, unter anderem in der Schachschule von IM Michael Richter. Elisabeth Pähtz, Titelverteidigerin von 2006, Ex-Juniorenweltmeisterin, 22 Jahre, Die Damen spielen im Schnellschachmodus (zehn Minuten, zzgl. fünf Sekunden Bonus je Zug, Spielerin und Partie) jede gegen jede in der Vorrunde, und dann gibt es ein großes und ein kleines Finale. geändert am 20.11.2007 von Dr. Klaus Kapr [SC Friesen Lichtenberg]Dr. Klaus Kapr [SC Friesen Lichtenberg] Kkapr@web.de Turnier in Berlin am 22.11.2007
Gruppe A
Gruppe B
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