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News - 2007

 





"Cup Alpine" 

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SCHOOL MATCH BERLIN - MOSKOW

RESULTS

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World League of Chess Tournaments > RESULTS BERLIN >


Moscow - Berlin: 9,5.8,5.

Date: 22/11/2007

1st rounde:
 
 1. Rybalov, Daniil - Pixa, Richard  0-1
 2. Baazov, Mikhael - Gabriel, Liem  0-1
 3. Koryakin, Jaroslav - Kitzmann, Marc  1-0
 4. Zayonts, Grigory - Pixa, Ulrich  0-1
 5. Bogdanov, Kirill - Conrad, Vanessa  0:1
 6. Kaufman, Pavel - Riediger, Michael  1:0
 7. Chin, Alexandra - Lewerenz, Marcel  1:0
 8. Chin, Sofia - Mysliwitz, Jonas  1-0
 9. Chernyshova, Maria - Morczinek, Jasmine  1-0
 
score: 5-4
 
2nd rounde:
  
 1. Rybalov, Daniil - Pixa, Richard  0-1
 2. Baazov, Mikhael - Gabriel, Liem  0-1
 3. Koryakin, Jaroslav - Kitzmann, Marc  1-0
 4. Zayonts, Grigory - Pixa, Ulrich 1/2  -1/2
 5. Chin, Alexandra - Conrad, Vanessa  1:0
 6. Kaufman, Pavel - Riediger, Michael  0:1
 7. Bogdanov, Kirill- Lewerenz, Marcel  0:1
 8. Chernyshova, Maria - Mysliwitz, Jonas  1-0
 9. Chin, Sofia  - Morczinek, Jasmine  1-0
 
 score: 4,5 -4,5

Städtekampf Berlin - Moskau

Von Dagobert Kohlmeyer

Und wieder kommt es in diesen Tagen in unserer Hauptstadt zu einer Begegnung des deutsch-russischen Schachnachwuchses. Nachdem im Mai eine Delegation aus dem sibirischen Tomsk in Berlin war, ist jetzt eine Gruppe Moskauer Schüler zu Gast. Die Idee hatte Igor Glek. Der russische Großmeister mit Wohnsitz in Deutschland fand in seiner Heimat Verbündete, organisierte die Reise und erhielt auch Unterstützung durch den Berliner Schachverband. Bettina Bensch, die gute Seele für den Schachnachwuchs beim BSV und erfahrene Schiedsrichterin, organisierte mit der Schule am Heidekampraben die Spielstätte und stellte das Berliner Team auf.

Am Dienstagabend reisten die russischen Gäste an und bezogen Quartier im noblen Radisson SAS in der Karl-Liebknecht-Straße. Ihre Eltern können sich das leisten, sie legen Wert auf eine gediegene Ausbildung der Schützlinge, wozu Schachspielen und Reisen gehört. Viele der zehn bis 14-jährigen Gäste aus Moskau sprechen schon fließend Englisch. Gedacht ist laut Igor Glek an eine ganze Grand-Prix-Serie für junge Schachamateure (Warum sollen nur die Profis solche Turniere spielen?) in Metropolen wie Rom, Paris, London etc. Berlin macht dabei den Anfang.

Mittwochvormittag dann in Treptow. Igor Glek hält eine Lektion, wobei er seine Lieblingspartie, die Begegnung Torre – Lasker aus dem Jahre 1925 vorführt. Die Schacheleven freuen sich über das schöne Beispiel einer Zwickmühle. Glek zeigt auch sein eigenes Spiel gegen Nigel Short aus dem Jahre 1996, wo er den englischen Großmeister als Schwarzer in einem Franzosen demontierte.
Dann gibt Igor eine Simultanvorstellung an 18 Brettern. Er gewinnt 14 Partien und gibt eine ab. Glücklicher Gewinner ist der 11-jährige Grigori Sajonz aus Moskau. Maria Schernischowa (11) kann ebenfalls den Punkt mit dem Großmeister teilen, und von den Berlinern schaffen das der zehnjährige Richard Pixa (siehe Partie) und der gleichaltrige Marc Kitzmann. Danach können die Kinder dem Großmeister noch Fragen stellen. Einer will wissen, wie man die Orang-Utan-Eröffnung am besten bekämpft. Igor zeigt es am Demo-Brett. Richard Pixa hat es zuvor beim Simultan gegen den Meister schon demonstriert.

Nach dem eher spartanischen Mittagessen in der Schule geht es wieder an die Bretter, der offizielle Wettkampf steht an. Es werden je zwei Schnellpartien mit vertauschten Farben gespielt. Das russische Team erscheint in einheitlichen Trikots, die Jungen in blau, die Mädchen in Rot. Die Berliner Mannschaft setzt sich vorwiegend aus Mitgliedern des Treptower SV zusammen. Mit der zehnjährigen Vanessa Conrad vertritt eine Spielerin Grün-Weiß Baumschulenweg.

Gespielt wird an neun Brettern, und der Kampf geht ganz knapp aus. In der Hinrunde gewinnen die Moskauer 5:4, in der Rückrunde gibt es ein 4,5:4,5. Also haben die Gäste am Ende mit 9,5:8,5 knapp die Nase vorn. Wichtiger als das Resultat, darüber sind sich alle einig, sind die freundschaftlichen Kontakte, die die Schüler durch das Schach geknüpft haben. In den nächsten Tagen werden sich die Moskauer Gäste unsere Hauptstadt ansehen und noch weiter mit dem königlichen Spiel beschäftigen, unter anderem in der Schachschule von IM Michael Richter.
Damen-Schachgala des ND, 23.11.07, 16.00 Uhr
BSV
20.11.2007 - 11:47 Am 23. November treffen in den Berliner Räumen der Emanuel-Lasker-Gesellschaft, Leuschnerdamm 31, ab 16 Uhr aufeinander:

Elisabeth Pähtz, Titelverteidigerin von 2006, Ex-Juniorenweltmeisterin, 22 Jahre,
Anna Scharewitsch, »Miss Europameisterschaft« aus Belorussland, Deutsche Mannschaftsmeisterin mit dem USV Halle, 21 Jahre,
Tina Mietzner, als Schülerin und Jugendliche mehrfache Deutsche Meisterin, 23 Jahre,
Iweta Rajlich, Großmeisterin aus Warschau, mit dem polnischen Team Anfang November Silbermedaillengewinnerin bei der EM auf Kreta, 26 Jahre.

Die Damen spielen im Schnellschachmodus (zehn Minuten, zzgl. fünf Sekunden Bonus je Zug, Spielerin und Partie) jede gegen jede in der Vorrunde, und dann gibt es ein großes und ein kleines Finale.

geändert am 20.11.2007 von Dr. Klaus Kapr [SC Friesen Lichtenberg]
Dr. Klaus Kapr [SC Friesen Lichtenberg]
Kkapr@web.de

Turnier in Berlin am 22.11.2007

 

Gruppe A

Name

1

2

3

4

5

6

7

Punkte

Platz

Rubalov, Daniil

 

1

0

1

1

0

0

3

4

Baazov, Mikhael

0

 

0

1

1

0

0

2

5-6

Koryakin, Yaroslav

1

1

 

1

1

0

1

5

1

Zayonts, Grigory

0

0

0

 

0

0

0

0

7

Bentert, Sebastian

0

0

0

1

 

1

0

2

5-6

Bentert, Matthias

1

1

1

1

0

 

0

4

3

Kostré, Margarita

1

1

0

1

1

1

 

5

2

Gruppe B

Name

1

2

3

4

5

6

Punkte

Platz

Kaufman, Pavel

 

0

1

1

1/2

0

2,5

4

Chernyshova, Maria

1

 

0

1

1

0

3

3

Chin, Alexandra

0

1

 

1

1

1

4

1

Chin, Sofia

0

0

0

 

1

0

1

5

 

Bogdanov, Kirill

1/2

0

0

0

 

0

0,5

6

Hamacher, Emily

1

1

0

1

1

 

4

2

 

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